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Das gesamte Land kann man grob in 3 Lebensräume für Tiere
und Pflanzen einteilen. Im Norden die Wüste und die Puna des
Hochlandes. Während in der Wüste aufgrund der dortigen
Trockenheit hauptsächlich Kakteen wachsen und nur wenige Eidechsen
überleben können sind an der Küste neben den normalen
Meeresbewohnern Pelikane und Robben anzutreffen.
Im Hochland, wo bereits wieder wenige Pflanzen wie die Polsterpflanze
wachsen, leben neben den obligatorischen Lamas und Alpakas (natürlich
nicht die Vikunas und Guanakos zu vergessen) Pelikane, Kondore,
Pumas, Chinchillas und Wildenten. Ausser vielen schmelzwassergespeisten
Seen kann man unzählige ausgetrocknete Salzseen und Geysire
finden, was einen Abstecher auf jeden Fall lohnenswert macht.
Ab La Serena beginnt langsam die sogenannte Strauchsteppe die sich
bis zu Rio Maule bei Constitution erstreckt. Die Fauna besteht hier
wegen der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung grösstenteils
aus Getreide, Obst und Weinanbaugebieten, darunter das bekannte
Valle Central. Die Tierwelt besteht zu grossen Teilen aus Meeresbewohnern
und Tieren, die von der See leben, da das Land hier stellenweise
schmaler ist als 100 km.
Weiter im Süden wird die Vegetation wieder dichter und ursprünglicher,
so dass manchmal bereits von einem Regenwald gesprochen wird. Viele
verschieden Baumarten lassen sich in den dichten Wäldern entdecken,
darunter Lorbeeren, Johannisbrotbäume, Zimtbäume und die
geschützten einzigartigen Araucarien, die weit über 1000
Jahre alt werden können. Die Tierwelt ist hier am artenreichsten,
was damit zu tun hat, dass das Gebiet noch nicht so stark von Menschenhand
geformt wurde. Neben den üblichen Meerestieren gibt es unzählige
Vögel und sogar den Löwen der Anden, den Puma in den höher
gelegenen Gebieten.
Weiter im Süden wird der Wald wieder etwas dünner und
auch an den Tieren kann man erkennen, dass man sich der Antarktis
nähert. Denn in den Fjorden des Südens tummeln sich zahlreiche
Delphine und Robben.
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Das
Tiefland auf ca. 700 Meter ü.N.N
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