|
Während im Grossen Norden, der fast ein Viertel der gesamten
Landesfläche einnimmt, eigentlich Wüstenklima herrscht
mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 19°C und einem durchschnittlichen
Niederschlag von 5mm pro Jahr nimmt im kleinen Norden der Niederschlag
bereits stark zu und die Spitzentemperaturen fallen wieder unter
die 30°C.
Zentralchile, das sich im Süden bis Copiapo erstreckt, hat
ein gemäßigtes mediterranes Klima, was man an den zahlreichen
Weinanbauregionen erkennen kann. Auch Regen fällt hier wieder
mehr, so beträgt in Santiago der durchschnittliche Niederschlag
370mm pro Jahr und in Concepciòn 1300mm pro Jahr.
Der sich im Süden anschliessende kleine Süden ist ein
sehr regenreiches und nicht mehr so warmes Gebiet. Die Jahresdurchschnittstemperatur
beträgt z.B. in Puerto Montt nur noch 11°C.
Der grosse Süden schliesslich wird von einem rauhen Klima beherrscht.
So weht eigentlich das ganze Jahr der Westwind, der Schnee und einen
langen Winter mit sich bringt. Vielleicht nicht zuletzt deswegen
findet man hier eine der bizarrsten und schönsten Gegenden
der Welt.
Das Klima an der Küste Chiles ist dem im Landesinneren meist
ähnlich nur etwas milder.
|

Grafik 2 : Luftfeuchtigkeit


Grafik 3 : Regentage |