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Chile: Das Klima

So verrückt wie das gesamte Land ist auch das Klima, das sich natürlich entsprechend der 5 Hauptregionen stark unterscheidet, wenn man von dem dauerkalten Klima der Andenregion absieht, die sich entlang des gesamten Landes zieht.

Wer aber nicht zum Skifahren oder wegen einer 6000er Besteigung unterwegs ist der wird davon wenig mitbekommen, da sich der normale touristische Verkehr auf die Gebiete entlang der Nord-Süd Achse Panamericana verteilt.


Galerie

Amboró Nationalpark
Grafik 1 : Temperaturkurve



Während im Grossen Norden, der fast ein Viertel der gesamten Landesfläche einnimmt, eigentlich Wüstenklima herrscht mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 19°C und einem durchschnittlichen Niederschlag von 5mm pro Jahr nimmt im kleinen Norden der Niederschlag bereits stark zu und die Spitzentemperaturen fallen wieder unter die 30°C.

Zentralchile, das sich im Süden bis Copiapo erstreckt, hat ein gemäßigtes mediterranes Klima, was man an den zahlreichen Weinanbauregionen erkennen kann. Auch Regen fällt hier wieder mehr, so beträgt in Santiago der durchschnittliche Niederschlag 370mm pro Jahr und in Concepciòn 1300mm pro Jahr.

Der sich im Süden anschliessende kleine Süden ist ein sehr regenreiches und nicht mehr so warmes Gebiet. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt z.B. in Puerto Montt nur noch 11°C.

Der grosse Süden schliesslich wird von einem rauhen Klima beherrscht. So weht eigentlich das ganze Jahr der Westwind, der Schnee und einen langen Winter mit sich bringt. Vielleicht nicht zuletzt deswegen findet man hier eine der bizarrsten und schönsten Gegenden der Welt.

Das Klima an der Küste Chiles ist dem im Landesinneren meist ähnlich nur etwas milder.



 


Amboró Nationalpark
Grafik 2 : Luftfeuchtigkeit




Amboró Nationalpark
Grafik 3 : Regentage