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Diesen Aufschwung erkennt man an jeder Ecke des Landes, da sich
inzwischen die Bevölkerung einen Lebensstil wie in den USA
und Europa angeeignet hat und auch bereits teilweise mit dem Pick
Up ins Büro fährt.
Das Umfeld in dem man aufwächst spielt in Chile eine wesentlich
stärkere Rolle als in anderen "zivilisierten" Ländern,
da dies nicht selten über den wirtschaftlichen Erfolg einer
Person entscheidet. Daher ist es nur zu verständlich, dass
in Chile viel getuschelt und gemunkelt wird.
Zwar haben die Chilenen viel ihrer Ursprünglichkeit verloren,
aber dennoch sind sie ein unglaublich fröhliches, freundliches
und offenes Volk geblieben, bei dem man sich als Gast stets wohl
und vor allem auch willkommen fühlt.
Die meisten Leute in Santiago natürlich unterscheiden sich
kaum mehr von Bewohnern anderer Metropolen der Welt, aber die Landbevölkerung
bildet immer noch einen eigenen und interessanten Menschenschlag,
der offen auf Fremde zugeht und versucht einem in jeder Lage weiterzuhelfen.
Die Unterschiede zu europäischen Verhältnissen offenbaren
sich besonders im Rahmen von Feierlichkeiten, weshalb man z.B. am
19. September (am Tag nach dem Unabhängigkeitstag) mit allem
rechnen muss. So kann vereinzelt schon mal die einzige Busverbindung
zwischen zwei Dörfern wegen Unpässlichkeit des Fahrers
ausfallen. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass Chilenen mehr
und intensiver Trinken als z.B. wir, sondern nur einfach ausgelassener
feiern.
Trotz aller Annäherungen an unseren Lebensstil machen nicht
zuletzt die Bewohner Chiles einen Urlaub dort unvergesslich!
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Tänzer in traditionellen Kleidern, die bei der Diablada vor einer
Jury um die Wette tanzen. Eine Gruppe besteht aus ca. 20-30 Leuten,
von denen eigentlich immer welche gerade Pause machen oder schon zu
betrunken sind um zu tanzen. |