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Calama
Mitten in der Wüste gelegen verwundert der bekannte Spruch "It
never rains in Calama" über diese unansehnliche Stadt nicht.
Wenn man von der Chuquicamata-Mine absieht, gibt es eigentlich keinen
Grund, hierher zu kommen; es sei denn, man sucht Nachtbars und Striplokals.
Conception
Um diese südlichst gelegene Stadt der Spanier tobte lange Jahre
Krieg. Conception wurde in ihrer Geschichte immer wieder von den Mapuches
erobert. Wegen ihres Kohlereichtums ist Conception mit die wichtigste
Stadt in Südchile. Aufgrund der vielen Erdbeben hat sich aus
der Zeit der Spanier nicht viel gehalten; übrig geblieben ist
eine Stadt ohne nennenswert hübsche Gebäude. Im Umland der
Stadt befindet sich ein Mapuche Reservat, in dem die alten Traditionen
heute noch gepflegt werden.
Copiapo
Im Jahre 1852 entstand hier die erste Eisenbahn Chiles. Copiapo ist
ein nettes kleines Städtchen, in dem es allerdings nicht allzuviel
zu sehen gibt. Kommt man aus dem Stadtkern raus, kann es schnell passieren,
dass man sich inmitten der Slums wiederfindet. Ein Aufenthalt in diesen
Bezirken ist nicht unbedingt empfehlenswert. Es besteht die Möglichkeit,
einen Transfer nach Argentinien zu buchen, oder an einer der zahlreichen
Andenexkursionen teilzunehmen. Im Umland findet man viel Wein, der
infolge der intensiven Bewässerung bereits Weihnachten zum Ausliefern
bereit steht.
Curico
In dieser 100.000 Einwohner fassenden Stadt gibt es außer dem
angeblich schönsten Marktplatz Chiles nichts zu sehen. Jedoch
auch diese Aussage ist nicht für bare Münze zu nehmen. Curico
kann man ohne ein schlechtes Gewissen zu haben bei den Reiseplanungen
außen vor lassen.
Iquique
Den früheren Reichtum der Nitratbarone kann man auch heute noch
in den Straßen Iquiques bewundern. Auf den ersten Blick jedoch
wirkt die Stadt ziemlich unansehnlich. Das liegt an der besonderen
geographischen Lage. Man erreicht die Stadt mit dem Bus über
ein 600 Meter hoch gelegenes Plateau, das plötzlich steil abbricht
und den Blick auf das Meer freigibt. Iquique liegt also genau zwischen
dem Ozean und der Abbruchkante. Es gibt gute Bademöglichkeiten,
den größten Fischmehlhafen der Welt, das sehenswerte Casino
"Espanol" und Thermalquellen. Für einen Grenzübertritt
nach Bolivien oder Peru findet man hier zahlreiche Anbieter in allen
Preisklassen.
La Serena
Als beliebter Ausflugsort der Chilenen bietet La Serena erlebnisreiche
Touren ins Umland. Man kann z.B. Chirimoya- und Papaya-Plantagen besichtigen,
in Vicuna auf das Eintreffen eines Ufos warten, oder eine der vielen
Pisco- Destillerien mit anschließender Verkostung ansehen. In
der im spanischen Kolonialstil erbauten Stadt gibt es 29 Kirchen,
einen Leuchtturm, einen japanischen Garten "Kokoro No Niwa"
und einen Streichelzoo. Die Einwohner werden gerne mit Papayas verglichen.
Sie hängen von den Bäumen und werden immer dicker.
Osorno
Daß hierher viele deutsche Handwerker kamen, spiegelt sich auch
heute noch im Stadtbild wieder. Die Stadt selbst hat nichts besonderes
zu bieten. Im Umland jedoch befinden sich viele z.T. aktive Vulkane,
Seen und Nationalparks. Den "Vulcano Villarica" kann man
besteigen und von oben ins Magma schauen. Transfers nach Argentinien
sind möglich.
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