Startseite Chile erleben
Startseite Chile erleben

Geschichte
Land
Leute
Kultur
Wirtschaft
Politik
Orte & Karten
    Übersicht
    A bis O
    P bis Z

Tipps & Tricks
Links
Forum
Wetter

Bücher & Karten
Videos & DVDs
Musik

Mini-Dolmetscher
Impressum




Chile: Orte von P bis Z

Puerto Montt - Puerto Varas - Punta Arenas - San Pedro de Atacama - Santiago - Temuco - Valdivia - Valparaiso - Villarica

Puerto Montt
Die auf zahlreichen Hügeln erbaute Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für die südlich gelegenen Gebiete, nach Santiago und den Norden. Neben einem großen Fischereihafen beherbergt die Stadt auch den berühmten Angelmo Markt, auf dem neben zahlreichen Fischarten noch alles andere zu kaufen ist.
Wer weiter auf die Isla de Chiloé möchte findet hier relativ günstige und einfache Verbindungen.
 

Puerto Varas
Die historische und traditionelle Stadt am Ufer des "Lago Llanquihue" ist ein beliebter Ort für die Chilenen um dort ihre Ferien zu verbringen. Das Umland mit seinen Vulkanen lädt zu zahlreichen Trekking und Rafting Touren ein, was natürlich auch zahlreiche Touristen anzieht und so bewirkt, dass eigentlich immer ein buntes Treiben in der Stadt herrscht. Wer das Land verlassen will kann hier über den See mit einer Bus und Boot Tour nach Argentinien übersetzen.
 




Punta Arenas
Die südlichste Stadt der Welt mit seinen über 800.000 Einwohnern liegt am Ende der Welt mitten im nichts des Chilenischen Patagoniens und ist stets umstürmt und meist eingehüllt in schlechtes Wetter. Nach dem Bau des Panamakanals verschwanden mit den Schiffen auch die erträglichen Einnahmen. Nur durch den Fund von Erdgas und Öl gelang es der Stadt wieder zu Geld zu kommen. Auf der Plaza de Armas findet man noch heute eine Statue zu Ehren von Magellan, der die nach ihm benannte Wasserstraße entdeckte. Ansonsten bietet die Stadt für Touristen nur noch eine Kathedrale und vereinzelte alte Bauwerke. Wesentlich interessanter hingegen dürften die zahlreichen Touren in die unberührte Natur und die Möglichkeit einer Überfahrt in den chilenischen Sektor der Antarktis sein.
 

San Pedro de Atacama
Direkt an der Grenze zu Bolivien gelegen bietet dieses von Touristen überlaufene und überteuerte Dorf unzählige Möglichkeiten Geysire ("El Tatio"), Salzseen und Lagunen zu besichtigen. Die Spektakulärste dürfte allerdings die Dreitagestour nach Uyuni in Bolivien sein (die auch als Rundreise buchbar ist), bei der man über die rotgefärbte Laguna Colorada zum größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni, gelangt.
Weiterhin kann man mit gemieteten Fahrrädern die nähere Umgebung, z.B. das Mondtal "Valle de la Luna" oder die Thermalquellen besichtigen.
 

Santiago
Das soziale, wirtschaftliche und touristische Zentrum Chiles liegt meist unter einer braunen Dunstglocke, die den Ausblick auf die nahegelegenen Anden fast das gesamte Jahr verschleiert. Bei der Ankunft wirkt die Stadt wie ein riesiger Moloch, den man am liebsten wieder verlassen möchte, da alle Straßen stets überfüllt und unglaublich laut sind. Nach der Eingewöhnungsphase allerdings erkennt man die zahlreichen Schönheiten dieser Stadt. Am Fuße des alles überragenden Cerro San Cristobal findet man das malerische Künstlerviertel Bellavista, das zum verweilen und Essen in den zahlreichen Cafés einlädt. Den Hügel selbst sollte man, wenn möglich, nach einem Regenfall besuchen, da dann der ewige Smog weggewaschen ist und sich ein traumhafter Blick auf die Stadt bietet. Aber auch der dortige Zoo ist einen Besuch wert.
Die Innenstadt zwängt sich zwischen den Rio Mapuche und die Hauptverkehrsader, der Alameda (Avenida O´Higgins). Dort bietet sich der romantisch gelegene und hergerichtete Cerro Santa Lucia, wo Santiago 1541 von Pedro de Valdivia gegründet wurde, für einen schönen Ausblick an.
Wegen der Nähe der Anden haben die Bewohner und die Touristen hier auch die Möglichkeit viele lohnende Ausflugsziele zu besichtigen. Sogar eine Gletscherwanderung kann unternommen werden. Für Wintersportler bieten sich viele Skigebiete an.
 

Temuco
Wenn man über einen klappen Zeitplan verfügt, sollte man die Finger von dieser Stadt lassen. Außer dem "Nielol" bietet sich hier dem Besucher nichts Sehenswertes. Um diesen Hügel, auf dem die Mapuches mit den Chilenen die Friedenspfeife rauchten, befindet sich ein schön angelegter Park, der Eintritt kostet und nur zu Fuß zu erkunden ist.
 

Valdivia
Hier findet man viele Deutsche wieder, was sich wohl am ehesten darin äußert, dass man an jeder Ecke "Kuchen" kaufen kann. Man kann vielen deutschen Vereinen wie z.B. der "Feuerwehr" beitreten. Auch dass hier deutsche Wurzeln zu finden sind äußert sich nicht zuletzt in der "Kunzmann-Brauerei", die etwas außerhalb liegt. Valdivia liegt zwischen 2 Flüssen, was dem wunderschönen Stadtbild sehr entgegenkommt. Die schönen Strande im milden Klima würden zu einem Bad im Pazifik einladen, wenn nicht der kalte Strom wäre, der die gesamte chilenische Küste bis in die Höhe von Santiago entlang fließt.
 

Valparaiso
Valparaiso besitzt einen großen Marinehafen. Als Wahrzeichen können aber auch die zahlreichen Fischreiher betrachtet werden.
Reizvoll kann auch eine Tour durch die Stadt sein, wenn man an den zahlreichen aber vereinzelt stehenden Villen im Kolonialstil interessiert ist. Ein Erlebnis ist eine Fahrt mit den an den Steilhängen angebrachten Zahnradbahnen. Das quaderförmige Straßennetz in Meeresnähe weicht in den steil aufragenden Bergen einem einzigen Wirrwarr aus Strassen und Gassen.
 

Villarica
In dieser Touristenstadt kann man vor allem den "Lago Villarica" und den "Vulcano Villarica" besichtigen. Entfernt man sich etwas vom Stadtkern, kann einem Gedanke kommen, sich auf einmal mitten im Wilden Westen wiederzufinden. Diesen Eindruck erwecken die dort stehenden Farmen mit ihren Pferden.