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Jegliche Kritik des Auslandes wurde als sozialistische Propaganda
bezeichnet und nicht beachtet.
Seine drastischen Wirtschaftsreformen, wie z.B. die Reprivatisierung
der Mienen und Rückgabe von enteignetem Grundbesitz, wurde
durch einen starken Militärapparat verwirklicht.
Die neue, 1980 verwirklichte, Verfassung zielte darauf ab Pinochets
Amt bis 1997 zu sichern, wenn er 1988 die Mehrheit bekommen sollte.
Weiterhin sicherte er sich dadurch für die nächsten 8
Jahre das Amt des Präsidenten, des Regierungschefs und des
Oberbefehlshabers der Streitkräfte.
In den Jahren 1982 bis 1984 sanken die Kupferpreise aufgrund einer
internationalen Rezession, woraufhin sich die Regierung Protesten
ungeahnten Ausmaßes gegenübersah; diese wurden von illegalen
Parteien angeführt und äußerten sich in vereinzelten
Streiks. Ab 1984 verlief sich die Opposition aufgrund innerer Querelen.
Die einzige Chance, die die Opposition sah, sich Pinochets zu entledigen
war, das für 1988 angesetzte Plebiszit.
Als Ergebnis der Volksabstimmung wurde Pinochet mit einer knappen
Mehrheit von 54% abgewählt und er erkannte dieses Ergebnis
zur Überraschung aller an, blieb aber bis 1997 Oberbefehlshaber
der Streitkräfte und ab 1998 ließ er sich zum Senator
auf Lebenszeit erklären um so aufgrund der Immunität der
Justiz zu entkommen. Mit der Verhaftung Pinochets 1998 in Großbritannien
löste sich Chile entgültig von seiner schwarzen Vergangenheit.
Nach der Aberkennung seiner Immunität wurden gerichtliche Schritte
eingeleitet, das Verfahren aber 2001 wegen Verhandlungsunfähigkeit
des ehemaligen Präsidenten eingestellt.
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