Chile: Wirtschaft
Seit Anbeginn des 19. Jahrhunderts ist die Chilenische
Wirtschaft vom Bergbau bestimmt und in großem Maße von
ihm abhängig. Zunächst wurde Salpeter, später auch
Kupfer abgebaut. So befindet sich ein Viertel der gesamten Weltvorräte
auf Chilenischem Gebiet, weshalb es nicht verwunderlich ist, in
der Atacama-Wüste auch die größte offene Kupferabbaumine
der Welt "Chuquicamata" zu finden.
Ein Großteil des Jodbedarfs der Erde wird ebenfalls von der
Chilenischen Produktion gedeckt.
Weitere, reichlich vorhandene Bodenschätze wie Erdöl,
Erdgas, Kohle, Gold, Silber, Schwefel, Molybdän, Quecksilber
und Mangan sind über das gesamte Land verteilt.
Ein großer Teil der chilenischen Mienen wird durch ausländische
Investoren kontrolliert, was zu relativ geringen Einnahmen für
das Land aus diesen lukrativen Wirtschaftszweigen führt.
1929, im Rahmen der Weltwirtschaftskrise, und in den 80iger Jahren
führte der weltweite Preisverfall für Kupfer das Land
in schwere wirtschaftliche und soziale Krisen. Aus diesem Grund
begann die Regierung, den Augenmerk im Export auch auf andere Güter
zu legen, um nicht mehr so stark vom schwankenden Kupferpreis abhängig
zu sein. Neben den enormen Holzreserven über die Chile verfügt,
wurde das Land inzwischen zu einer der führenden Fischereinationen.
In diesem Zuge wurde die Produktion von Lachs und Austern angekurbelt,
um so ein breiteres Warenangebot liefern zu können.
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Typisch chilenischer Markt |